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initiativ und zukunftsorientiert

Plangenehmigungsverfahren Bahnhof Rickenbach-Attikon

Ordentliches eisenbahnrechtliches Plangenehmigungsverfahren Planvorlage der Schweizerischen Bundesbahnen SBB betreffend Umsetzung BehiG Bahnhof Rickenbach-Attikon

Gemeinde: Rickenbach ZH

Gesuchstellerin: Schweizerische Bundesbahnen SBB

Das Bauvorhaben umfasst im Wesentlichen die Umsetzung des BehiG im Bahnhof Rickenbach-Attikon. Dabei erfolgt der Abbruch eines nicht mehr benötigten Perrons, die Anpassung der Perronmöblierung inkl. taktiler Sicherheitslinien, die Eliminierung der Engstellen auf dem Perron, das Anpassen des Entwässerungssystems, der Ersatz resp. die Ergänzung der Beleuchtung und Beschallung sowie der Rückbau eines Nebengleises und einer Weiche. Für Detailinformationen wird auf die öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegten Planunterlagen verwiesen.

Das Plangenehmigungsverfahren richtet sich nach dem Verwaltungsverfahrensgesetz vom
20. Dezember 1968 (VwVG; SR 172.021), soweit das Eisenbahngesetz vom 20. Dezember 1957 (EBG; SR 742.101) nicht davon abweicht. Leitbehörde für das Verfahren ist das Bundesamt für Verkehr (BAV).

Die Planunterlagen können vom 26. April 2021 bis 25. Mai 2021 während den ordentlichen Öffnungszeiten an folgenden Stellen eingesehen werden:
Gemeindeverwaltung Rickenbach, Hauptstrasse 9, 8545 Rickenbach

Aufgrund des Projektinhaltes wird auf eine Aussteckung verzichtet.

Wer nach den Vorschriften des VwVG Partei ist, kann während der Auflagefrist bei der Genehmigungsbehörde Einsprache erheben. Wer nach den Vorschriften des Bundesgesetzes über die Enteignung vom 20. Juni 1930 (EntG; SR 700) Partei ist, kann während der Auflagefrist sämtliche Begehren nach Art. 33 EntG geltend machen (Einsprachen gegen die Enteignung; Begehren nach den Art. 7 – 10 EntG; Begehren um Sachleistung nach Art. 12 EntG; die geforderte Enteignungsentschädigung nach Art. 16 und 17 EntG). Wird durch die Enteignung in Miet- und Pachtverträge eingegriffen, die nicht im Grundbuch vorgemerkt sind, so haben die Vermieter und Verpächter davon ihren Mietern und Pächtern sofort nach Empfang der persönlichen Anzeige Mitteilung zu machen und den Enteigner über solche Miet- und Pachtverhältnisse in Kenntnis zu setzen (Art. 32 Abs. 1 EntG).

Einsprachen müssen schriftlich und im Doppel innert der Auflagefrist (Datum der Postaufgabe) beim Bundesamt für Verkehr, Sektion Bewilligungen I, 3003 Bern eingereicht werden. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.

Einwände betreffend die Aussteckung sind sofort, jedenfalls aber vor Ablauf der Auflagefrist beim BAV vorzubringen (Art. 18c Abs. 2 EBG).

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